Filme

Blackone

2014, 06:22 min

Ein dokumentarischer Zusammenschnit einer performativen Auseinandersetzung mit diversen Soundobjekte in einem Whitecube im Schwarzwald.

 

 

Wasserläufer (StopMotion Animation)

2015, 04:23 min

 

 

 

ASMRotten

(Kopfhörer empfohlen)

2016, 10:52 min

Text von Philippe Wozniak

ASMRotten skizziert auf satirische Weise die in der Netzkultur entstandene ASMR-Bewegung (Autonomus sensory meridian response). Bei ASMR geht es darum dass sich der Zuschauer im Zentrum der Aufmerksamkeit befindet und durch Stimulierung von Sinnesreizen in eine Form der Hypnose fällt die bei ihm Wohlbefinden auslöst. Die Intimität wird durch Flüstern und leise Klänge aufgebaut wobei meistens eine Stereotypische blonde Frau durch eine esoterische Behandlung führt wobei teilweise auch Berührungen durch den Monitor imitiert werden. Das Ziel ist den Zuschauer/Patienten in eine Art Trance zu versetzen um ihn zu einem höheres Level von seiner persönlichen Gesundheit zu führen.
ASMRotten legt den Fokus auf die makabere beinah schon Unheimliche Intimität zwischen dem Medium (Video/Audio) und dem Zuschauer. Die Grenzen zwischen Wissenschaft und sexueller Stimulierung verschwimmen und die Darstellerinnen werden oft Objektifiziert, in manchen Videos sogar als Androiden präsentiert die im Dienste des Wohlbefinden des Patienten stehen. Als Grundlage für den Kurzfilm dient der in der Hypnose verwendeter Suggestionstext „Der Eisblock“ der zur Blockadenlösung eingesetzt wird und durch seinen esoterischen Ansatz fast schon Absurd wirkt und durchaus komisch wenn nicht sogar lächerlich.
Sind sie bereit ihre Sinne betören zu lassen und sich von der reizenden Chantal auf eine intime Reise durch die Welt der skurilen Stimulation führen zu lassen – Kostenlos ?

 

 

Ameisenblume

(Sound am besten Laut und Basslastig)

2017, 02:08 min

 

 

the pleasure of annoyance

2018, 05:08 min

Text by Philippe Wozniak

Duration ca. 4’33”

Premiered at the Library of Schloss Salem, 8th August, 2018

Introduction:

This composition has been created during my residency at Schloss Salem within the artist exchange program “Salem2Salem” in 2018. At day and night the bells of the monastery in the castle in which I stayed during the program have been ringing every 15min which wouldn’t allow me to get a full night of sleep. Those bells would follow me into my dreams and so it is not surprising that they became the main subject of my composition.

In this way the annoyance of sleep deprivation and being constantly confronted with this sound made me process it in a creative way.

The five notes written in the score are based on the notes of the bells of Salem.

A Japanese legend says that if you can’t sleep at night it’s because you’re awake in someone else’s dream.

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